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KI-Verordnung (EU AI Act)

Das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung Künstlicher Intelligenz. Der EU AI Act teilt KI-Systeme in Risikoklassen ein: Von minimalem Risiko (Spamfilter) bis zu verbotenem Risiko (Social Scoring wie in China).

Die KI-Verordnung (EU AI Act) ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung Künstlicher Intelligenz. Sie teilt KI-Systeme nach ihrem Risiko in Klassen ein.

Die vier Risikoklassen

  • Verbotenes Risiko: z.B. Social Scoring wie in China oder manipulative KI, die Schwächen von Kindern ausnutzt — in der EU verboten
  • Hohes Risiko: z.B. Gesichtserkennung, KI in Schulen, Bewerbungs-Auswahl — strenge Auflagen für Transparenz, Datenqualität und menschliche Aufsicht
  • Begrenztes Risiko: z.B. Chatbots — müssen sich als KI zu erkennen geben
  • Minimales Risiko: z.B. Spamfilter — keine besonderen Pflichten

Was gilt für generative KI?

ChatGPT, Midjourney und Co. müssen kennzeichnen, dass Inhalte KI-generiert sind, und dokumentieren, mit welchen Daten sie trainiert wurden. Deepfakes müssen als solche markiert werden.

Warum ist das wichtig?

Die Verordnung soll Grundrechte schützen, ohne Innovation zu stoppen. Für dich heißt das: Du bekommst schrittweise das Recht zu wissen, wann du es mit KI zu tun hast — und besonders riskante Anwendungen brauchen Sicherheitsnachweise, bevor sie auf den Markt dürfen.

💡 Merksatz: Der EU AI Act reguliert KI nach Risiko: je gefährlicher der Einsatz, desto strenger die Regeln — und KI muss sich dir gegenüber zu erkennen geben.

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