← Zurück zum Glossar
🕸️
Dark Pattern
Manipulative Designtricks in Apps und Websites, die dich zu ungewollten Handlungen verleiten. Beispiele: Der große grüne 'Akzeptieren'-Button bei Cookie-Bannern, während 'Ablehnen' winzig und grau ist.
Dark Patterns sind manipulative Designtricks in Apps und Websites, die dich zu ungewollten Handlungen verleiten. Sie nutzen psychologische Schwächen gezielt aus.
Typische Beispiele
- Der große grüne „Akzeptieren"-Button beim Cookie-Banner, während „Ablehnen" winzig und grau ist
- Abos, die sich automatisch verlängern, weil der Kündigungsbutton versteckt ist
- Countdown-Timer („Nur noch 2 Zimmer verfügbar!"), die künstlichen Druck erzeugen
- Vorausgewählte Häkchen für Newsletter oder Zusatzkäufe
- Schuldgefühl-Formulierungen wie „Nein danke, ich möchte nicht sparen"
Warum funktioniert das?
Dark Patterns setzen auf Bequemlichkeit, Zeitdruck und Gewohnheit. Die meisten Menschen klicken den auffälligsten Button, ohne zu lesen — genau darauf sind diese Designs ausgelegt.
Was kannst du tun?
- Nimm dir bei Bannern und Formularen zwei Sekunden mehr Zeit
- Suche aktiv nach der „Ablehnen"- oder „Alle abwählen"-Option
- Prüfe vor jedem Kauf, ob Häkchen vorausgewählt sind
- Der Digital Services Act der EU verbietet inzwischen viele Dark Patterns — melde besonders dreiste Fälle
💡 Merksatz: Wenn ein Design dich in eine bestimmte Richtung drängt, ist das selten Zufall — halte kurz inne, bevor du klickst.