Jugendmedienschutz
Der gesetzliche und institutionelle Schutz von Kindern und Jugendlichen vor schädlichen Medieninhalten, geregelt durch JuSchG und JMStV.
Jugendmedienschutz bezeichnet den gesetzlichen und institutionellen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor schädlichen Medieninhalten. In Deutschland ist er durch das Jugendschutzgesetz (JuSchG), den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) und seit 2021 durch die novellierte Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) geregelt.
Warum Jugendmedienschutz?
Kinder und Jugendliche befinden sich in einer sensiblen Entwicklungsphase. Bestimmte Medieninhalte können sie verängstigen, verstören oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Der Jugendmedienschutz soll sicherstellen, dass junge Menschen altersgerecht an Medien herangeführt werden, ohne ihnen den Zugang grundsätzlich zu verwehren.
Gesetzliche Grundlagen
Altersfreigaben und Kennzeichnungen
Technischer Jugendschutz
Jugendmedienschutz funktioniert am besten, wenn technische Maßnahmen mit Medienerziehung und offenen Gesprächen kombiniert werden.
Das Wichtigste
Jugendmedienschutz kombiniert Gesetze, Technik und Bildung — aber der beste Schutz ist dein eigenes kritisches Denken.
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