Cybergrooming
Das gezielte Anbahnen von sexuellem Kontakt mit Minderjährigen über das Internet. Täter bauen über Messenger, Chats oder soziale Netzwerke Vertrauen auf, um Kinder zu manipulieren.
Cybergrooming bezeichnet das gezielte Anbahnen von sexuellem Kontakt mit Minderjährigen über das Internet. Täter nutzen Messenger, Chats und soziale Netzwerke, um Vertrauen aufzubauen und Kinder zu manipulieren. Seit 2020 ist Cybergrooming in Deutschland als § 176a StGB strafbar — auch der bloße Versuch.
Was ist Cybergrooming?
Der Begriff setzt sich aus „Cyber“ (Internet) und „Grooming“ (Vorbereitung) zusammen. Erwachsene geben sich häufig als Gleichaltrige aus und kontaktieren Kinder und Jugendliche auf Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat oder in Online-Spielen. Sie bauen schrittweise eine emotionale Bindung auf, um das Kind später zu sexuellen Handlungen zu drängen.
Typische Strategien der Täter
Warnsignale erkennen
Was tun?
Das Wichtigste
Cybergrooming ist strafbar — vertraue deinem Bauchgefühl, brich den Kontakt ab und hole dir Hilfe.
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